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Save the date: The Many Lives of Europe’s Audiovisual Heritage Online – EUscreen

July 9, 2017

The Many Lives of Europe’s Audiovisual Heritage Online: a one day symposium at Utrecht University (The Netherlands) on May 16th, 2018. And a Farewell Symposium Prof. Dr. Sonja de Leeuw: Professor o…

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Medienhistorisches Forum 10.-11. November 2017 | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

June 30, 2017

Source: Medienhistorisches Forum 10.-11. November 2017 | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

January 23, 2017

Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Deutschen Welle
8. & 9. Juni 2017 im Schürmann-Bau, Bonn

 

Deadline: 15.3.2017

Medien spielen eine zentrale Rolle in Prozessen gesellschaftlicher, kultureller und ökonomischer Vermittlung zwischen Migranten und Einheimischen. Ausgehend von den Schlagworten vom ›Jahrhundert der Vertreibungen‹ und dem ›langen Jahrhundert der Massenmedien‹ soll die Rolle der traditionellen Massenmedien bzw. der neuen digitalen Medien bei der Verhandlung von Flucht und Vertreibung untersucht werden.

Wie tragen Medien dazu bei, Raumvorstellungen und das Konzept der Heimat zu modulieren, Vergemeinschaftungen zu verändern und neue Identitäten zu konstruieren? Wie wirkt sich die transnationale Verbreitung des Rundfunks und der Online-Medien auf diese Prozesse aus? Welche Rolle spielen der Auslandsrundfunk, Gastarbeitersendungen, Ethnomedien und Community-Medien? Und wie wirken ein Glaubwürdigkeitsverlust der ›Mainstream-Medien‹ sowie rechtspopulistische Medien integrativen Prozessen entgegen?

Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte erörtert die verschiedenen Facetten dieses Themas aus historischer und aktueller Perspektive auf seiner Jahrestagung in Kooperation mit der Deutschen Welle am 8. & 9. Juni 2017 in Bonn und lädt ein, Beiträge einzusenden.

Einreichungen können folgende Bereiche umfassen:

  • In seinen ersten Jahren war die völkerverständigende Kraft des Radios ein viel beschworener Topos. Im Melting Pot des Immigrationslandes USA setzte man massiv auf das Radio als Mittel, einerseits integrativ die nationale Einheit und kulturelle Harmonie zu fördern und andererseits inklusiv der Diversität der Kulturen eine Plattform zu geben. In Europa diente das Radio stärker der Verbreitung, Herstellung und Sicherung nationaler Identitätsmerkmale und damit der Abgrenzung von fremden Kulturen, und verstreute Gegenbeispiele belegen eher die Problematik dieser Tendenz. Welche Rolle spielte das Radio für Migrationsprozesse? Welche infrastrukturellen und programmlichen Bedingungen formten diese Prozesse? Welche Ausnahmen zeigen alternative Optionen jener Zeit an? Wie änderten sich diese Prozesse mit der Einführung des noch stärker national orientierten Fernsehens? Wie wurden Einwanderer repräsentiert und Einblicke in andere Länder gegeben?
  • Auslandsrundfunkdienste, viele schon vor dem 2. Weltkrieg etabliert, sind lange mit Migration und Diaspora verflochten: als ›Stimme der Heimat‹ für Auswanderer, koloniale Migranten, Seefahrer und andere Arbeitsmigranten; als Stimme des Exils in besetzte Gebiete und Länder unter autoritären Herrschaft, aber auch als Arbeitgeber und Treffpunkt für Migranten verschiedener Art, die ihr Herkunftsland im Namen des Zuwanderungslandes ansprechen. Welche Dynamiken entstanden sowohl vor als auch hinter dem Mikrofon oder der Kamera? Wie werden Stimmen und Sprecher räumlich, emotional und kulturell verortet zwischen Herkunfts- und Zuwanderungsland? Welche Rolle spielen diasporische Erfahrungen und Kulturen in den Produktionskulturen des Auslandsrundfunks?
  • In den sechziger Jahren wurden Sendungen für Gastarbeiter in sämtlichen europäischen Ländern, sowohl im Osten als auch im Westen, eingeführt. Beiträge sind erwünscht, die solche Sendungen in der transnationalen Medienlandschaft verorten: wie standen sie im Verhältnis zu Medienangeboten aus dem Herkunftsland, zu einheimischen Medien oder zu Sendungen aus dem konkurrierenden Block im Kalten Krieg? Welche Orientierungs- und Identifikationsmöglichkeiten im neuen und im Herkunftsland wurden angeboten? Wie und durch wen wurde solche Sendungen genutzt, und welche Rolle spielten sie im Alltagsleben von Migranten?
  • Muttersprachliche, auch sogenannte Ethnomedien sind für viele Migranten eine wichtige Brücke zu ihrer Herkunftskultur und haben einen starken Einfluss auf Identitätsprozesse. Muttersprachliche Auslandsmedien und solche, die in den Gastländern z.B. von Migranten produziert werden, wirken unterschiedlich stark in diese Prozesse hinein. Welchen Beitrag leisten heimatsprachliche Medienangebote für Integrationsprozesse? Welche aktuellen und historischen Beispiele sind formatbildend? Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Medienkulturen für integrationspolitische Prozesse ziehen? Wie können integrative Effekte gestärkt werden?
  • Nichtkommerzieller Lokalrundfunk und Community-Medien haben eine lange Tradition der Programminhalte von und für Randgruppen, darunter Migranten als Spiegel vor allem urbaner ethnokultureller Durchmischung. Angesichts der fortwährenden Flüchtlingskrise in Europa wird die Frage gestellt, welche Rolle alle Formen von lokalen Medien spielen können in der Aufnahme, Sorge und Willkommenspraxis von Flüchtlingen und Migranten. Erwünscht sind Beträge aus Forschung und Praxis.

 

Einreichungen zu den genannten und weiteren Fragestellungen des Themas richten Sie bitte an Dr. Veit Scheller, den Schatzmeister des Studienkreises Rundfunk und Geschichte: Scheller.V@zdf.de

Eingereichte Abstracts sollten maximal 3.000 Zeichen umfassen (exklusive etwaiges Literatur-/ Quellenverzeichnis). Dem Abstract selbst ist ein Deckblatt mit den Daten zur Autorin bzw. zum Autor mitsamt Titel des Vortrages voranzustellen (bitte als zwei separate Dateien einsenden). Im Abstract selbst sollen die Autorinnen und Autoren nicht erkenntlich sein, um ein unabhängiges Review-Verfahren zu ermöglichen.

Deadline für die Einreichung: 15.3.2017 Die Veranstalter entscheiden über die Annahme in einem Review-Verfahren. Rückmeldungen sind bis zum 15.4.2017 zu erwarten.

Die Vorträge können auf Deutsch und Englisch gehalten werden; Konferenzsprache ist Deutsch.

Tagung: Populäre Musik und Identitätspolitiken, Zürich, 18.-20.2.2016 Conf: Popular Music and Identity Politics, Zurich, Feb. 18-20, 2016

February 15, 2016

Very much looking forward to attending the upcoming conference that we at the Studienkreis Rundfunk und Geschichte are co-sponsoring in support of the “Broadcasting Swissness” project.  Description is below, and the full programme is here.

Organizers: SNSF project “Broadcasting Swissness”: University of Basel, University of Zurich, Lucerne University of Applied Sciences and Arts
in cooperation with Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V.

Date & Venue: Feb. 18–20, 2016, University of Zürich

Keynote speakers: Erika Brady (Western Kentucky University); Morten Michelsen (University of Copenhagen, DK); N.N.

Research concerning the radio is experiencing a revival in the last years within the humanities. Interdisciplinary studies that are inspired by various approaches such as sound studies or anthropology of the senses address cultural identity politics through the radio, e.g. the history of broadcasting stations, the programs, or broadcasting archives as audiovisual heritage. Not least, they address the meaning of radio for and within the everyday life world by investigating the reception of radio programs or the shift towards online media.

The conference draws on the current research and asks for the acoustic dimension of cultural politics resp. identity politics on and through radio, and for the actors, practices, discourses as well as institutional and societal contexts. It is aimed at bringing together the different research strands within the humanities concerning identity politics, popular/folk music and radio as a research topic.

Call for Papers: The Radio Conference 2016: Transnational Radio Encounters

September 23, 2015

Call for Papers

 

The Radio Conference 2016: Transnational Radio Encounters

Utrecht University, 5-8 July 2016

 

Continuing the series of Transnational Radio Forums*, the Department of Media and Cultural Studies at Utrecht University, in collaboration with the HERA Collaborative Research project Transnational Radio Encounters (transnationalradio.org), and an international committee in association with the MeCCSA Radio Studies Network is pleased to host the 2016 edition of the Transnational Forum at Utrecht, 5-8 July 2016.  This year we would like to invite participants to mobilize the ‘transnational’ in the forum’s name.  As engineers, regulators, listeners – and indeed scholars – have long pointed out, radio waves are not stopped by national borders.  But also in ostensibly national or local settings, radio is intricately entangled in transnational processes of production and programming, as well as transnational cultures of listening and identity formation.  We would like to extend a special invitation for papers that explore:

  • the way radio shapes TRANSNATIONAL PUBLIC SPHERES, in support or subversion of existing infrastructures and media ecologies;
  • transnational perspectives on RADIO AESTHETICS and IDENTITIES; and
  • ways in which new forms of DIGITAL RADIO AND ARCHIVES can help to shape or resurrect transnational COMMUNITIES OF MEMORY.

*Luton (2013), Auckland (2011), Toronto (2009), Lincoln (2007), Melbourne (2005), Madison (2003), Brighton (2001)

Paper and session topics can include, but are by no means limited to:

  • Transborder radio reception (diasporic listening, shortwave/DXing, Webradio listening communities)
  • Radio Aesthetics (Methodologies of aesthetic radio analysis, Practices in radio production, Comparative/intercultural approaches, Aesthetics of market, authority & the social, …)
  • Public Service media in transnational perspective (digitization & convergence in transnational perspective; cross-border disruptions
  • New and old forms of transmitting across borders (broad, narrow and sublocal casting in the new borderless mediascapes)
  • New and old forms of international radio services, and the role of radio in international media platforms
  • Transnational aspects and intersectionality of community radio (gender, ethnicity, nationality, etc.
  • Transnational uses of archive resources (archival broadcasting, incorporation of radio in memory platforms and exhibitions, digital archives in transnational research)
  • Transnational radio markets and economic models
  • Technological transformations of radio and transnational infrastructures
  • Storytelling (national & transnational schools, international adaptation and transmedia stories)
  • Teaching radio & radio research in transnational communities

Proposals for panels that combine individual/national perspectives are also welcome, as are papers exploring the current state of the art in radio research.

Guidelines:

All proposals should include name and affiliation, as well as *brief* (50-100 word) bio, of all speakers.

Proposals for INDIVIDUAL PAPERS (20 minutes) should be 250 words in length

Proposals for PRE-COMPOSED PANELS (90-minutes) should include a 200-word abstract explaining the rationale of the panel as a whole as well as 250-word abstracts of the individual presentations

Besides classic paper presentations and panels, we would like to invite proposals for a limited number of LISTENING SESSIONS (also roughly 90 minutes) in which listening and discussion are central.  While the precise formats can vary, listening panels should be primarily devoted to presenting whole or excerpted broadcasts, or indeed radio experiments, and be oriented toward group discussion and/or interaction.  The theme of transnational radio encounters should encourage sessions that explore the ways in which radio sound crosses national barriers, developing methodologies for taking up challenges of transnational and/or collaborative research, or conducting reception research among a group of diverse experts.  Proposals for listening sessions should be 250-350 words in length and outline the material to be presented, the format of the session and the themes or questions to be explored through listening.

Deadline for submissions: Sunday, November 15, 2015.

Please make submissions digitally to conference2016@transnationalradio.org

Inquiries may be sent to Alec Badenoch: a.w.badenoch@uu.nl

Watch for updated conference information at transnationalradio.org/conference

Call for Papers: Popular music and identity politics

September 22, 2015

Reblogged from the Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Call for Papers

Popular music and identity politics: making, archiving, transmitting, and receiving radio

Organizers: SNSF project “Broadcasting Swissness”: University of Basel, University of Zurich, Lucerne University of Applied Sciences and Arts
in cooperation with Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V.

Date & Venue: Feb. 18–20, 2016, University of Zürich

Deadline for proposals: Oct 31, 2015

Keynote speakers: Erika Brady (Western Kentucky University); Morten Michelsen (University of Copenhagen, DK); N.N.

Research concerning the radio is experiencing a revival in the last years within the humanities. Interdisciplinary studies that are inspired by various approaches such as sound studies or anthropology of the senses address cultural identity politics through the radio, e.g. the history of broadcasting stations, the programs, or broadcasting archives as audiovisual heritage. Not least, they address the meaning of radio for and within the everyday life world by investigating the reception of radio programs or the shift towards online media.

The conference draws on the current research and asks for the acoustic dimension of cultural politics resp. identity politics on and through radio, and for the actors, practices, discourses as well as institutional and societal contexts. It is aimed at bringing together the different research strands within the humanities concerning identity politics, popular/folk music and radio as a research topic. Researchers are invited to send proposals that deal with radio ethnographically, in case studies or theoretically, in a historical perspective or focusing on the present days, in an artistic or museological view. Distinctly, not only researchers from folklore/social and cultural anthropology or related fields are called to send abstracts, but also researchers from neighboring disciplines. To a certain degree it will be possible to present acoustic contributions.

Conference languages are German, English, and French.

Interested colleagues are asked to send proposals with theme/title, abstract of max. 300 words, short CV and technical requirements per e-mail to: Johannes Müske, johannes.mueske@uzh.ch & Karoline Oehme-Jüngling, karoline.oehme@unibas.ch

Decisions will be pronounced by Nov. 30, 2015. In some cases travel expenses can be reimbursed.

www.broadcasting-swissness.ch
www.rundfunkundgeschichte.de

Contact

Dr. Johannes Müske
Universität Zürich
Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft
– Populäre Kulturen –
Affolternstr. 56
CH–8050 Zürich
Tel.: 0041 (0) 44 634 4087
http://www.broadcasting-swissness.ch

“Dining with Jimmy” now live

May 3, 2015

Last Summer, I embarked on a project that brings my family, academic interests (cultural history), and hobbies (cooking and eating) together: re-creating the menus of James MacNeill Whistler together with my archaeologist wife and my mother-in-law, Margaret F. MacDonald, professor of Whistler Studies at the University of Glasgow.  Besides the chance to try and think through the life of a cosmopolitan artist and bon-vivant in 1870s London, it offers some interesting grounds for reflection on how we live and eat now – especially for me, another trans-Atlantic émigré.

It’s still a work in progress, but we offer it live here now: https://whistlermenus.wordpress.com/