Skip to content

Programm und Anmeldung Jahrestagung 2018 „Materialitäten“ 28.-29.6. in Mannheim | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

May 9, 2018

Source: Programm und Anmeldung Jahrestagung 2018 „Materialitäten“ 28.-29.6. in Mannheim | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Advertisements

Jahrestagung 2018 „Materialitäten“ – Einreichungsfrist bis zum 9.4.2018 verlängert | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

March 24, 2018

Source: Jahrestagung 2018 „Materialitäten“ – Einreichungsfrist bis zum 9.4.2018 verlängert | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Inaugural lecture December 1: Found in Translation

November 27, 2017

Most who know me will already know the news that since 1 January 2017, I have been appointed for one day a week as Bijzonder Hoogleraar (endowed professor) of Transnational Media the Department of Art and Culture, History, Antiquity at the Vrije Universiteit Amsterdam, attached to the Netherlands Institute for Sound and Vision.

Now I have the pleasure of announcing my inaugural lecture, which will take place this coming Friday, 1 December 15:45 CET in the Aula of the Vrije Universiteit.

 

The title is:

Found in translation: transnational media and the national archive

(perhaps we could call it: How Dutch is Beeld en Geluid?)

Radio and television have long stood in the service of the nation, as institutions, technology, and as purveyors of shared moments great and small.  National audiovisual archives can serve a similar role, especially in the digital age as their content becomes available for sharing, re-use and re-collection as national memory.   But from their earliest days, these media have also involved flows of people, things, and ideas beyond national borders, often translating them for domestic use.  Now, as archive content is ‘translated’ from the archive into the digital sphere, it enters again into transnational circulation. Taking a transnational view of the archive allows us to see how these past and present processes of circulation and translation can speak to each other.  Looking at rich examples from Sound and Vision’s collection and beyond, we see how by looking more closely at the technical and cultural points of translation we can open up our view both of the nation and the world.

  The lecture is public, please see the official invitation for details.

In addition it will be available to view as livestream at 15:45 or as recording here.

Save the date: The Many Lives of Europe’s Audiovisual Heritage Online – EUscreen

July 9, 2017

The Many Lives of Europe’s Audiovisual Heritage Online: a one day symposium at Utrecht University (The Netherlands) on May 16th, 2018. And a Farewell Symposium Prof. Dr. Sonja de Leeuw: Professor o…

Source: Save the date: The Many Lives of Europe’s Audiovisual Heritage Online – EUscreen

Medienhistorisches Forum 10.-11. November 2017 | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

June 30, 2017

Source: Medienhistorisches Forum 10.-11. November 2017 | Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

January 23, 2017

Mediale Flieh- und Bindungskräfte. Migration, Identität und Medien

Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte in Kooperation mit der Deutschen Welle
8. & 9. Juni 2017 im Schürmann-Bau, Bonn

 

Deadline: 15.3.2017

Medien spielen eine zentrale Rolle in Prozessen gesellschaftlicher, kultureller und ökonomischer Vermittlung zwischen Migranten und Einheimischen. Ausgehend von den Schlagworten vom ›Jahrhundert der Vertreibungen‹ und dem ›langen Jahrhundert der Massenmedien‹ soll die Rolle der traditionellen Massenmedien bzw. der neuen digitalen Medien bei der Verhandlung von Flucht und Vertreibung untersucht werden.

Wie tragen Medien dazu bei, Raumvorstellungen und das Konzept der Heimat zu modulieren, Vergemeinschaftungen zu verändern und neue Identitäten zu konstruieren? Wie wirkt sich die transnationale Verbreitung des Rundfunks und der Online-Medien auf diese Prozesse aus? Welche Rolle spielen der Auslandsrundfunk, Gastarbeitersendungen, Ethnomedien und Community-Medien? Und wie wirken ein Glaubwürdigkeitsverlust der ›Mainstream-Medien‹ sowie rechtspopulistische Medien integrativen Prozessen entgegen?

Der Studienkreis Rundfunk und Geschichte erörtert die verschiedenen Facetten dieses Themas aus historischer und aktueller Perspektive auf seiner Jahrestagung in Kooperation mit der Deutschen Welle am 8. & 9. Juni 2017 in Bonn und lädt ein, Beiträge einzusenden.

Einreichungen können folgende Bereiche umfassen:

  • In seinen ersten Jahren war die völkerverständigende Kraft des Radios ein viel beschworener Topos. Im Melting Pot des Immigrationslandes USA setzte man massiv auf das Radio als Mittel, einerseits integrativ die nationale Einheit und kulturelle Harmonie zu fördern und andererseits inklusiv der Diversität der Kulturen eine Plattform zu geben. In Europa diente das Radio stärker der Verbreitung, Herstellung und Sicherung nationaler Identitätsmerkmale und damit der Abgrenzung von fremden Kulturen, und verstreute Gegenbeispiele belegen eher die Problematik dieser Tendenz. Welche Rolle spielte das Radio für Migrationsprozesse? Welche infrastrukturellen und programmlichen Bedingungen formten diese Prozesse? Welche Ausnahmen zeigen alternative Optionen jener Zeit an? Wie änderten sich diese Prozesse mit der Einführung des noch stärker national orientierten Fernsehens? Wie wurden Einwanderer repräsentiert und Einblicke in andere Länder gegeben?
  • Auslandsrundfunkdienste, viele schon vor dem 2. Weltkrieg etabliert, sind lange mit Migration und Diaspora verflochten: als ›Stimme der Heimat‹ für Auswanderer, koloniale Migranten, Seefahrer und andere Arbeitsmigranten; als Stimme des Exils in besetzte Gebiete und Länder unter autoritären Herrschaft, aber auch als Arbeitgeber und Treffpunkt für Migranten verschiedener Art, die ihr Herkunftsland im Namen des Zuwanderungslandes ansprechen. Welche Dynamiken entstanden sowohl vor als auch hinter dem Mikrofon oder der Kamera? Wie werden Stimmen und Sprecher räumlich, emotional und kulturell verortet zwischen Herkunfts- und Zuwanderungsland? Welche Rolle spielen diasporische Erfahrungen und Kulturen in den Produktionskulturen des Auslandsrundfunks?
  • In den sechziger Jahren wurden Sendungen für Gastarbeiter in sämtlichen europäischen Ländern, sowohl im Osten als auch im Westen, eingeführt. Beiträge sind erwünscht, die solche Sendungen in der transnationalen Medienlandschaft verorten: wie standen sie im Verhältnis zu Medienangeboten aus dem Herkunftsland, zu einheimischen Medien oder zu Sendungen aus dem konkurrierenden Block im Kalten Krieg? Welche Orientierungs- und Identifikationsmöglichkeiten im neuen und im Herkunftsland wurden angeboten? Wie und durch wen wurde solche Sendungen genutzt, und welche Rolle spielten sie im Alltagsleben von Migranten?
  • Muttersprachliche, auch sogenannte Ethnomedien sind für viele Migranten eine wichtige Brücke zu ihrer Herkunftskultur und haben einen starken Einfluss auf Identitätsprozesse. Muttersprachliche Auslandsmedien und solche, die in den Gastländern z.B. von Migranten produziert werden, wirken unterschiedlich stark in diese Prozesse hinein. Welchen Beitrag leisten heimatsprachliche Medienangebote für Integrationsprozesse? Welche aktuellen und historischen Beispiele sind formatbildend? Welche Schlüsse lassen sich aus diesen Medienkulturen für integrationspolitische Prozesse ziehen? Wie können integrative Effekte gestärkt werden?
  • Nichtkommerzieller Lokalrundfunk und Community-Medien haben eine lange Tradition der Programminhalte von und für Randgruppen, darunter Migranten als Spiegel vor allem urbaner ethnokultureller Durchmischung. Angesichts der fortwährenden Flüchtlingskrise in Europa wird die Frage gestellt, welche Rolle alle Formen von lokalen Medien spielen können in der Aufnahme, Sorge und Willkommenspraxis von Flüchtlingen und Migranten. Erwünscht sind Beträge aus Forschung und Praxis.

 

Einreichungen zu den genannten und weiteren Fragestellungen des Themas richten Sie bitte an Dr. Veit Scheller, den Schatzmeister des Studienkreises Rundfunk und Geschichte: Scheller.V@zdf.de

Eingereichte Abstracts sollten maximal 3.000 Zeichen umfassen (exklusive etwaiges Literatur-/ Quellenverzeichnis). Dem Abstract selbst ist ein Deckblatt mit den Daten zur Autorin bzw. zum Autor mitsamt Titel des Vortrages voranzustellen (bitte als zwei separate Dateien einsenden). Im Abstract selbst sollen die Autorinnen und Autoren nicht erkenntlich sein, um ein unabhängiges Review-Verfahren zu ermöglichen.

Deadline für die Einreichung: 15.3.2017 Die Veranstalter entscheiden über die Annahme in einem Review-Verfahren. Rückmeldungen sind bis zum 15.4.2017 zu erwarten.

Die Vorträge können auf Deutsch und Englisch gehalten werden; Konferenzsprache ist Deutsch.

Tagung: Populäre Musik und Identitätspolitiken, Zürich, 18.-20.2.2016 Conf: Popular Music and Identity Politics, Zurich, Feb. 18-20, 2016

February 15, 2016

Very much looking forward to attending the upcoming conference that we at the Studienkreis Rundfunk und Geschichte are co-sponsoring in support of the “Broadcasting Swissness” project.  Description is below, and the full programme is here.

Organizers: SNSF project “Broadcasting Swissness”: University of Basel, University of Zurich, Lucerne University of Applied Sciences and Arts
in cooperation with Studienkreis Rundfunk und Geschichte e.V.

Date & Venue: Feb. 18–20, 2016, University of Zürich

Keynote speakers: Erika Brady (Western Kentucky University); Morten Michelsen (University of Copenhagen, DK); N.N.

Research concerning the radio is experiencing a revival in the last years within the humanities. Interdisciplinary studies that are inspired by various approaches such as sound studies or anthropology of the senses address cultural identity politics through the radio, e.g. the history of broadcasting stations, the programs, or broadcasting archives as audiovisual heritage. Not least, they address the meaning of radio for and within the everyday life world by investigating the reception of radio programs or the shift towards online media.

The conference draws on the current research and asks for the acoustic dimension of cultural politics resp. identity politics on and through radio, and for the actors, practices, discourses as well as institutional and societal contexts. It is aimed at bringing together the different research strands within the humanities concerning identity politics, popular/folk music and radio as a research topic.